Jahr: 2021

  • Auftaktveranstaltung für das Forschungsnetzwerk Nachhaltige Lieferketten

    Am 9. März findet die Online-Auftaktveranstaltung für das neue Forschungsnetzwerk Nachhaltige Lieferketten statt. Das Netzwerk wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem Ziel initiiert, neue Forschungsarbeiten zu unterstützen, die dazu beitragen, Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und internationale Forschungsergebnisse zu diesem Thema politischen Entscheidungsträger*innen und anderen gesellschaftliche Akteuren zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck hat das BMZ das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das German Institute for Global and Area Studies (GIGA), das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) mit dem Aufbau eines Netzwerks international führender Wissenschaftler*innen beauftragt, die eine Reihe von Forschungsarbeiten, Konferenzen, politischen Dialogen, Podcasts, einem Blog einem Jahresbericht sowie eine eigene Website erstellen.

    Hören Sie sich hier die erste Folge des Podcasts „Shaping Sustainable Supply Chains“ an.

  • Launch event for the Research Network Sustainable Global Supply Chains

    On 9 March 2021, the new Research Network Sustainable Global Supply Chains will be launched. This network has been prompted by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) with the aim of undertaking and stimulating new research that helps to make supply chains more sustainable and to screen the best international research on this topic and make it accessible for policymakers and other societal stakeholders. For this purpose, BMZ has commissioned the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), the German Institute for Global and Area Studies (GIGA), the Kiel Institute for the World Economy (IfW) and Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) to establish a network of internationally leading scholars to produce a series of research papers, conferences, policy dialogues, podcasts, a blog, an annual report as well as a dedicated website.

    Listen here to the first episode of the podcast “Shaping Sustainable Supply Chains”.

  • News from the Directors

    Presentation by Anna-Katharina Hornidge at the Cardiff University Workshop

    On 12 February  2021, Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) held a presentation at the Cardiff University workshop, which focused on the relationship between politics and environment („Politicising Environments: a workshop on politics and the environment“). In her presentation titled „Global regimes & practices of knowing“ Anna-Katharina Hornidge touched on different research topics. She outlined some results of the past years of research on ocean-related knowledge systems. Specifically, she discussed transregional distributions in publication behaviour on coastal ecosystems and gave insight into her own research on knowledge practices on a German research vessel and in a German-funded field station in Uzbekistan. She  then presented the project ‚Marine CO2 monitoring: knowledge system and communicative practice‘, funded by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF). Moving towards the end of her talk, Anna-Katharina Hornidge shifted away from a detailed consideration of environmental knowledge systems and concluded with some reflections on the role of narratives in the transmission of knowledge from one social subsystem, here science, to another, here politics and civil society.

    Contribution by DIE to the UNDP Strategic Plan 2022-2025

    DIE, represented by its Director, Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, contributed to a panel discussion on the United Nations Development Programme’s (UNDP) Strategic Plan 2022-2025, to which selected global think tanks were invited. The debates focused on the role of global and crisis narratives in dealing with the COVID-19 pandemic, as well as the development of trans-regional complementary programs for environmentally and socially sustainable recovery.

  • Nachrichten aus dem Direktorium

    Vortrag von Anna-Katharina Hornidge im Workshop der Cardiff-University

    Am 12. Februar 2021 hielt  Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), eine Präsentation im Workshop der Cardiff-University, welcher sich auf die Beziehung zwischen Politik und Umwelt konzentrierte („Politicising Environments: a workshop on politics and the environment”). In ihrem Vortrag mit dem Titel „Global regimes & practices of knowing” berührte Anna-Katharina Hornidge verschiedene Forschungsschwerpunkte. Sie skizzierte einige Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre zu Meeres-bezogenen Wissenssystemen. Konkret ging sie auf transregionale Verteilungen im Publikationsverhalten zu Küstenökosystemen ein und gab Einblick in ihre eigene Forschung zu Wissenspraktiken auf einem deutschen Forschungsschiff und in einer von Deutschland aus finanzierten Feldstation in Usbekistan. Anschließend stellte sie das seit Januar am DIE angelaufene, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt ‚Marine CO2-Beobachtung: Wissenssystem und kommunikative Praxis’ vor. Gegen Ende des Vortrags verließ Anna-Katharina Hornidge die detaillierte Betrachtung von Umwelt-bezogenen Wissenssystemen und schloss mit einigen Überlegungen zur Rolle von Narrativen in der Vermittlung von Wissensbeständen von einem gesellschaftlichen Subsystem, hier Wissenschaft, in ein anderes, hier Politik und Zivilgesellschaft.

    Beitrag des DIE zum UNDP Strategic Plan 2022-2025

    Das DIE, vertreten durch seine Direktorin, Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, trug zu einer Diskussionsrunde zum Strategic Plan 2022-25 des United Nations Development Programme (UNDP) bei, zu der ausgewählte Globale Think Tanks eingeladen waren. Im Vordergrund der Debatten stand die Rolle von Global- und Krisennarrativen im Umgang mit der COVID-19 Pandemie, sowie die Entwicklung von transregional komplementären Programmen für ökologisch und sozial nachhaltige Genesung.

  • C-SCOPE Kick-off Meeting

    Turning the Tide: Auf dem Weg zur marinen Kohlenstoffbeobachtung 2.0

    Screenshot: SCope web meeting
    Von links nach rechts: Prof. Dr. Arne Körtzinger (GEOMAR), Dr. Tobias Steinhoff (GEOMAR), Dr. Birgit Klein (BSH), Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (DIE), Carlos Musetti de Assis (UERJ), Claas Faber (GEOMAR), Dr. Henry Bittig (IOW), Dr. Karel Castro-Morales (FSU), Prof. Dr. Letícia Cotrim da Cunha (UERJ), Mirja Schoderer (DIE), Ramona Hägele (DIE). Quelle: GEOMAR

    Gemeinsam mit Kolleg*innen des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung (GEOMAR), des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung (IOW), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), des Bundesamts für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Staatlichen Universität Rio de Janeiro (UERJ) wollen Forscher*innen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in einem neuen Projekt marine Kohlenstoffbeobachtungen auf eine neue Stufe bringen.

    Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine Laufzeit von drei Jahren geförderte Projekt C-SCOPE wurde am 11. Februar in einem virtuellen Treffen offiziell gestartet. Das interdisziplinäre Team hat sich zum Ziel gesetzt, bestehende Beobachtungslücken in marinen Kohlenstoffbeobachtungen zu schließen, die erzielte Datenqualität zu verbessern und die Wissensproduktion über marines CO2 über mehrere Beobachtungsnetzwerke und Akteure hinweg transparenter zu gestalten. Der Fokus liegt dabei auf drei Schlüsselregionen: dem nordatlantischen thermohalinen Zirkulationssystem, der Ostsee und dem Amazonas-Regenwaldsystem in Südamerika.

    Am DIE werden Direktorin Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Projektleitung), Mirja Schoderer (Post-Doc) und Ramona Hägele (PhD) untersuchen, wie Wissen über marine CO2-Beobachtungen produziert wird. Sie werden die kognitiven, technologischen, sozialen und politischen Prozesse untersuchen, die bei der Wissensproduktion innerhalb des Forschungsprojekts selbst eine Rolle spielen, sowie Praktiken und Strukturen der inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit. In enger Kooperation mit verschiedenen Stakeholdern zielt das Projekt darauf ab, ein Konzept für relevante, verlässliche und frei zugängliche Ozeanwissenschaft unter der Überschrift „Open Ocean Science“ zu entwickeln und bestehende Ungleichheiten und Machtdynamiken in der marinen CO2-Beobachtung zu adressieren, um so einen Beitrag zu einem nachhaltigen Ozean mit transregional ausgeglichenem Datenzugang als Teil der UN-Dekade der Ozeanforschung für Nachhaltige Entwicklung zu leisten.

    Um mehr zu erfahren, folgen Sie dem C-SCOPE Team auf Twitter!