Jahr: 2020

  • Nachhaltige öffentliche Beschaffung: Voneinander lernen in Deutschland, Europa und der Welt

    Cover: Wege zu einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung
    © pixabay, DIE

    Im dritten Jahr in Folge veranstaltet das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) vom 26. bis 28. Oktober 2020 das internationale Dialogforum zu nachhaltiger öffentlicher Beschaffung. Im Fokus stehen die Themen E-Beschaffung, Dialog und Kooperation als Treiber nachhaltiger öffentlicher Beschaffung.

    Covid-19 bedingt, findet das Forum in diesem Jahr digital statt. Das Forum wird Entscheidungsträger*innen, Beschaffer*innen und Fachleute anderer relevanter Bereiche aus Europa, Lateinamerika und Subsahara-Afrika zusammenbringen. Es wird auch 2020 den Teilnehmer*innen eine Plattform für interessante Praxiseinblicke und lebhafte Debatten bieten. (mehr …)

  • STEER Stakeholder Workshop

    On 3 September, DIE researchers organised an online workshop with stakeholders from the STEER project. In line with the key objective of the project, participants discussed how coordination problems between different water-using sectors can be solved in order to improve water governance processes and outcomes. Participants comprised academics, practitioners and political decision-makers from different administrative levels and originated from Germany, Iran, Mongolia, and South Africa. In these countries and in Spain, in-depth case studies were conducted in the framework of STEER. After a brief discussion of overall project results, STEER researchers introduced the Governance Tool, an online platform which provides an analysis of coordination problems and suggests context-sensitive solution strategies, based on data collected in the project. Subsequently, participants split into breakout groups to discuss innovative coordination strategies that they were familiar with from their own work, as well as strategies to overcome implementation deficits and resource constraints. In particular the notion of a “virtual state” garnered a lot of attention as a way to deal with both resource limitations and implementation gaps. It describes a process where community members are first trained to experience themselves as agents within a (water-) governance system and then take over functions such as monitoring or planning and implementing measures that formal agencies are incapable of fulfilling. A final panel summarised the workshop insights, emphasizing in particular the importance of reliable information and of trust between different societal groups for effective and equitable water governance.

  • STEER Stakeholder-Workshop

    Am 3. September organisierten Forscher*innen des DIE einen Stakeholder-Workshop im Rahmen des STEER-Projekts. Entsprechend der Zielsetzung des Projekts diskutierten die Teilnehmer*innen, wie Koordinationsprobleme zwischen verschiedenen Wasser-Nutzergruppen gelöst werden können, um Wasser-Governance sowohl im Hinblick auf Prozesse als auch Ergebnisse zu verbessern. Am Workshop nahmen Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und politische Entscheidungsträger*innen auf verschiedenen administrativen Ebenen aus Deutschland, dem Iran, der Mongolei und Südafrika teil. In diesen Ländern und in Spanien wurden im Rahmen von STEER vertiefte Fallstudien durchgeführt. Nach einer Diskussion der Projektergebnisse stellten Mitglieder des STEER-Projekts das Governance-Tool vor, eine Online-Plattform, die Wasser-bezogene Koordinationsprobleme analysiert und kontextsensitive Lösungsstrategien anbietet, welche auf im Projekt gesammelten Daten beruhen. Anschließend diskutierten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen innovative Koordinationsstrategien auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen, sowie Strategien zur Überwindung von Implementierungsdefiziten und Ressourcenbeschränkungen. Insbesondere die Idee eines sogenannten „virtual state“ stieß auf großes Interesse für den Umgang mit Ressourcenbeschränkungen und Implementierungslücken. „Virtual state“ beschreibt einen Prozess, im Rahmen dessen zuerst Kapazitätsaufbau mit Community-Mitgliedern stattfindet, der ihnen erlaubt, ihre Position als Akteure in einem Governance-System zu erfahren und zu erproben, bevor sie selbst Funktionen wie Monitoring oder die Planung und Umsetzung von Maßnahmen übernehmen, welche die Behörden vor Ort nicht ausreichend leisten können. Ein abschließendes Panel fasste die Erkenntnisse des Workshops zusammen, wobei insbesondere die Bedeutung zuverlässiger Informationen und des Vertrauens zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen für effektive und gerechte Wasser-Governance hervorgehoben wurde.

  • The 56th course of the Postgraduate Training Programme has started

    (This text is a contribution by participants of the 56th course of the Postgraduate Training Course.)


    Photo: Postgraduate Course 2020
    © DIE

    We, the 56th course of the Postgraduate Training Programme, have been at DIE since 1 September 2020 and would like to thank the staff for the warm welcome. Even if every course probably likes to claim this, we are a rather special year. A physical course during a pandemic was – as we have heard – discussed, questioned and criticized beforehand. Nevertheless, we are very happy to be here and to finally have personal contacts again, after months of working in front of screens and hours of online interaction. We would therefore like to thank everyone who made this special course possible. Our thanks also goes to the speakers who accompany us in the plenary phase – whether on site or online – and the leaders of the research teams who face at least as much uncertainty as we do. After almost three weeks now, we can say that the learning curve of the course is very steep and that we have already received many valuable insights into development cooperation. We are very excited to see what awaits us in the upcoming months. (mehr …)

  • Der 56. Kurs des Postgraduierten-Programms (2020/2021) ist gestartet

    (Dies ist ein Eigenbeitrag der Teilnehmer*innen des 56. Kurses des Postgraduierten-Programms.)


    Photo: Postgraduate Course 2020
    © DIE

    Seit dem 1. September 2020 sind wir, der 56. Jahrgang des Postgraduiertenkurses (PGK), nun am DIE und möchten uns für das herzliche Willkommen seitens der Mitarbeiter*innen bedanken. Auch wenn das wohl jeder Kurs gerne behauptet, sind wir vermutlich ein besonderer Jahrgang: Die Durchführung eines Präsenz-Kurses während einer Pandemie wurde – wie wir inzwischen erfahren haben – im Voraus durchaus diskutiert, hinterfragt und kritisiert. Dennoch freuen wir uns sehr, hier sein zu dürfen und nach Monaten des Arbeitens vor Bildschirmen und stundenlanger Online-Interaktion endlich wieder persönliche Kontakte haben zu können. Wir möchten uns daher insbesondere bei allen bedanken, die diesen besonderen Kurs möglich gemacht haben. Unser Dank gilt auch den Referent*innen, die uns in der Plenarphase begleiten – ob vor Ort oder online – sowie den Leiter*innen der Forschungsteams, die vor mindestens genauso vielen Fragen und Unsicherheiten stehen wie wir. Nach nun knapp drei Wochen können wir sagen, dass die Lernkurve des Kurses sehr steil ist und wir bereits jetzt viele wertvolle Einblicke in die Entwicklungszusammenarbeit erhalten haben. Wir sind gespannt, was uns in den kommenden Monaten noch erwartet. (mehr …)