Jahr: 2021

  • Imme Scholz als Expertin im Bürgerrat zur Rolle Deutschlands in der Welt

    Logo: Bürgerrat Rolle Deutschlands in der WeltMit dem Beginn des Jahres 2021 trat der zweite deutsche Bürgerrat in Kraft: Von Januar bis Ende März 2021 diskutieren 160 Menschen über die wichtigen Fragen unserer Zeit und formulieren Handlungsempfehlungen für die deutsche Außenpolitik (mehr Informationen unter https://deutschlands-rolle.buergerrat.de/buergerrat/). Die Teilnehmer*innen wurden per Los ausgewählt und können ihre unterschiedlichen Sichtweisen in zehn virtuellen Sitzungen einbringen und Einsichten gewinnen. Dabei widmen sie sich verschiedenen Bereichen, die für Außenpolitik wichtig sind, z.B. die Sicherung des internationalen Zusammenhalts oder die Migrationspolitik der Europäischen Union (EU). Dabei lässt sich der Bürgerrat von Expert*innen beraten. Am 19. März 2021 werden die Empfehlungen des Bürgerrates dem deutschen Bundestag übergeben, der sie zur Beratung an die Fachausschüsse weiterleitet.

    Am 20. Januar 2021 wurde Imme Scholz als Expertin in den Bürgerrat zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ eingeladen. Sie erläuterte, dass die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) einen sehr guten Rahmen dafür bilden, die deutschen Außenbeziehungen auf die Bewältigung der zentralen Zukunftsherausforderungen – Verringerung von Armut und Ungleichheit, Bekämpfung des Klimawandels, des Verlusts von Biodiversität, Stärkung der Demokratie – auszurichten.

     

    Die Vorträge der Expert*innen werden in einem transparenten Prozess auf der YouTube-Seite von Mehr Demokratie e.V. veröffentlicht.

  • Imme Scholz moderated the panel „#4 Environment: Limitless Destruction“ as part of the digital event series “Berlin dialogue series – Brazil in a multiple crisis mode”

    Photo: Imme Scholz, deputy director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
    Imme Scholz, ©DIE

    The Intitute’s Deputy Director, Prof. Dr. Imme Scholz, moderated a panel discussion on environmental degradation in Brazil, together with Julia Ziesche of the Heinrich Böll Foundation. The event on 12 January 2021 was part of the “Berlin Brazil Dialogues” series, organised in German and Portuguese by several foundations and the Latin America Institute of Freie Universität Berlin.

    Maureen Santos (FASE) gave an overview of the decline of environmental law and policy under president Jair Bolsonaro and how the powerful agricultural lobby and mining benefits from this. Lawyer and Congress member Joenia Wapichana reported about resistance in Congress and the importance of being able to represent Brazil’s indigenous peoples directly in parliament. Journalist Eliane Brum (El Pais Brasil) made a strong statement on the neglect of the COVID-19 pandemic by president Bolsonaro which poses an existential risk for indigenous peoples due to the high mortality rate. Thomas Fatheuer (KOBRA) stated that German development cooperation has more options to protect the Amazon than it is actually using. In the Q&A session, possibilities to support indigenous and local communities in the Amazon from Germany were discussed, as was the EU-Mercosur trade deal. The debate made one thing clear above all: Jair Bolsonaro’s populist policies are endangering Brazil’s indigenous people in humanitarian and environmental respects. The event series goes on. More information can be found online here: Berliner Brasiliendialoge – Brasilien im multiplen Krisenmodus – Mecila.

  • Prof. Dr. Imme Scholz als Moderatorin bei Podiumsdiskussion „#4 Umwelt: grenzenlose Zerstörung der digitalen Veranstaltungsreihe „Berliner Brasiliendialoge – Brasilien im multiplen Krisenmodus“

    Photo: Imme Scholz, deputy director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
    Imme Scholz, ©DIE

    Am 12. Januar 2021 moderierte Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), gemeinsam mit Julia Ziesche von der Heinrich Böll Stiftung eine Podiumsdiskussion zum Thema Umwelt-Zerstörung in Brasilien. Sie ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Berliner Brasiliendialoge“, die in portugiesischer und deutscher Sprache stattfindet und von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und weiteren getragen wird.

    Maureen Santos (FASE) führte in den Abbau von Umweltrecht unter Präsident Jair Bolsonaro ein, von dem die mächtige Agrarlobby und der Bergbau profitieren. Joenia Wapichana, Juristin und Kongressabgeordnete, berichtete vom parlamentarischen Widerstand und wie wichtig es ist, dass die Indigenen durch sie auch im Parlament eine Stimme haben. Die Journalistin Eliane Brum (El Pais Brasil) stellte eindringlich dar, dass die Missachtung der Corona-Pandemie durch die Regierung Bolsonaro insbesondere unter indigenen Völkern zu einer hohen Sterblichkeit geführt hat, die gerade für kleine Gruppen ein Existenzrisiko bedeutet. Thomas Fatheuer (KOBRA) stellte fest, dass die deutsche Entwicklungspolitik in Amazonien mehr Handlungsoptionen hat, um Amazonien zu schützen, als sie derzeit nutzt.  In der Diskussion wurde nach Möglichkeiten gefragt, um die indigenen und lokalen Gemeinschaften von Deutschland aus zu unterstützen und welche Bedeutung dem fast abgeschlossenen Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Mercosur zukommt. Die Debatte verdeutlichte eines: Die populistische Politik Jair Bolsonaros gefährdet Brasiliens Indigene sowohl in humanitärer als auch in ökologischer Hinsicht.

    Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt und kann online abgerufen werden: Berliner Brasiliendialoge – Brasilien im multiplen Krisenmodus – Mecila.

    Youtube Kanal: Mecila Merian Centre – YouTube

  • Meeting between DIE and the Ethiopian Embassy in Germany

    Image of the ethiopian embassy in Berlin
    ©Matti Blume – Own Work

    On 11 January 2021, Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge and some colleagues from the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) met with H.E. Mulu Solomon Bezuhneh, Ambassador of Ethiopia to Germany. The conversation focused on exchanging views on the political tensions and conflicts in northern Ethiopia. The reciprocal exchange provided insight into the complexity of the conflicts. The willingness to intensify cooperation was confirmed by both sides.

  • Austausch zwischen dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und der Äthiopischen Botschaft in Deutschland

    Image of the ethiopian embassy in Berlin
    ©Matti Blume – Own Work

    Am 11. Januar 2021 trafen Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und einige Kolleg*innen des DIE mit H.E. Mulu Solomon Bezuhneh, Botschafterin von Äthiopien in Deutschland, zusammen. Ziel des Gesprächs war ein Austausch über die politischen Spannungen und Konflikte im Norden Äthiopiens. Der gegenseitige Austausch ermöglichte einen Einblick in die Vielschichtigkeit der Konflikte. Die Bereitschaft der verstärkten Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten bestätigt.