BMZ African-German Leadership Academy besuchte Institutionen in Brüssel und Berlin

Die African-German Leadership Academy ist in die zweite Phase gestartet, mit Aufenthalten in Brüssel und Berlin sowie vielen praktischen Lehrelementen und anwendungsbezogenen Projekten.

Photo: Group Photo of the Participants of the BMZ African German Leadership Academy

©IDOS

Während der ersten Phase im April und Mai in Bonn hatte die Gruppe ihr theoretisches Grundgerüst erarbeitet, bestehend aus Leadership, Governance und Policy Bausteinen im Fokus der nachhaltigen Entwicklung. In der zweiten Phase im Juni folgten nun Programmelemente in Brüssel und Berlin.

Während ihrer Zeit in Brüssel erhielt die Gruppe Einblicke in das EU-Parlament und die EU-Kommission, lernte das demokratisch-europäische System genauer kennen und hatte die Möglichkeit sich mit vielen politischen Akteuren persönlich auszutauschen sowie die EU-Hauptstadt zu entdecken.

Auch in Berlin verbrachten die Teilnehmer*innen eine intensive und lehrreiche Zeit mit vielen Networking-Möglichkeiten und produktiven Gesprächen (bspw. mit dem Bundestagsabgeordneten Armand Zorn (SPD)), sie lernten die historische und politische Seite der Stadt kennen, besuchten den Deutschen Bundestag, das Holocaust-Denkmal, den Mauerpark und vieles mehr.

Basierend auf verschiedensten Lehrmethoden wurde gemeinsames und wechselseitiges Lernen möglich gemacht – das World Café brachte z.B. engagierte Akteure aus Organisationen, Instituten und der Zivilgesellschaft zusammen, welche auf unterschiedliche Bereiche von sozialer oder ökologischer Nachhaltigkeit spezialisiert sind und einen inspirierenden Austausch ermöglichten.

Ein auch didaktisch zentrales Lernelement stellten die Innovation Projects dar. Die Teilnehmenden arbeiteten in Kleingruppen an realen Projekten und Problemlösungen, welche im Zusammenhang mit der Agenda 2030 und AU Agenda 2063 stehen. Die jeweiligen realen Fälle wurden von Organisationen und Institutionen ausgesucht, welche nach neuen und innovativen Lösungen suchen. Die Themen umfassen die Mobilitäts- und Energiewende im Verkehrssektor, Geschlechtergleichheit in Führungspositionen, Wasserqualitätslücke in Afrika, die weitere Netzwerkentwicklung der African Academy, Jugendbeteiligung von afrikanischen Partnerländern beim Youth Advisory Board des BMZ und Kinderarmut in Kiel.

Insgesamt lernten die Teilnehmenden während der zweiten Academy-Phase ihr Wissen zu festigen und anzuwenden, Kooperations- und Teamfähigkeiten zu erproben sowie Netzwerke zwischen Deutschland und den afrikanischen Partnerländern auszubauen.

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