Autor: Jürgen Zattler

  • Private Sector Mobilisation: Are We Missing the Bigger Picture?

    Event venue for the 2026 IMF and World Bank Annual Meetings in Thailand, set against a modern city skyline.
    © World Bank Photo Collection / Flickr

    This week, the international development community will gather in Bangkok for the Annual Meetings of the International Monetary Fund (IMF) and the World Bank. Amid pressing development needs and empty public purses, the Governors of the World Bank will discuss (one time more) how to mobilise private capital at scale, a pledge the international community has made but failed to realise. Multilateral Development Banks (MDBs) have been the predominant mobilisers of financial resources, accounting for 71% of the total mobilised private finance, with current mobilisation figures standing at approximately $108 billion per annum. However, this is only a tiny fraction of the private investment needed to achieve development and climate goals, highlighting the urgent need for a change in mobilisation approaches. (mehr …)

  • Das Reformkonzept des BMZ – die Puddingprobe

    Photo: Glasfassade eines modernen Gebäudes Image by wal_172619 from Pixabay

    „The proof of the pudding is in its eating“. Das gilt auch für das neue Reformkonzept Zukunft zusammen global gestalten des BMZ. Es versteht sich als Antwort auf die Krise der Entwicklungspolitik, die vor allem aus der veränderten geopolitischen Lage, dem Rückzug der USA sowie dem wachsenden Druck auf öffentliche Haushalte resultiert. Allerdings wurden bereits im Vorfeld kritische Stimmen laut (hier, hier und hier). Im Zentrum dieser Kritik steht die zunehmende Fragmentierung der Entwicklungsbeiträge – die mediane Projektgröße ist zwischenzeitlich auf unter 100.000 US-Dollar gesunken. Hinzu kommt eine weiterhin dominierende Orientierung an Projekthilfe, die häufig nur unzureichend in die Strukturen der Partnerländer eingebettet ist. Ebenfalls bemängelt wird ein unklar gebliebenes Narrativ: Welche Ziele verfolgt die Entwicklungspolitik eigentlich – Armutsbekämpfung, die Bereitstellung globaler öffentlicher Güter, internationale Solidarität oder doch primär eigene Interessen? Diese Unschärfe untergräbt sowohl die Wirksamkeit der Maßnahmen als auch die „Ownership“ der Partnerländer. Daneben wird beklagt, dass es eine mangelnde Wirkungsorientierung und Lernkultur gibt, die es erlaubt Maßnahmen effizienter und kostengünstiger auszugestalten. (mehr …)

  • Eine reformierte Entwicklungspolitik als Baustein für Europas und Deutschlands neue Rolle in der Welt

    Scaffholding / Baugerüst

    Globalisierung der Probleme und Nationalisierung der Politik

    Krisen häufen sich. Sie werden gleichzeitig globaler und existentieller: Klimawandel, Kriege, Pandemien etc.; diese Krisen können nur durch internationale Kooperation gelöst werden. Aber die Strukturen hierfür sind schwach. Während sich in den letzten Jahrzehnten die Wirtschaft, Finanzen und Kommunikation schnell globalisierten, ist es nicht gelungen, regionale und multilaterale Institutionen entsprechend anzupassen. (mehr …)

  • Entkoppelte Finanzmärkte und die Ungleichheit: Globalisierung gestalten!

    Image: Bulle und Bär
    Finanzmärkte in den Dienst der Menschen stellen

    Populistische Bewegungen geben vor, Kontrolle über die Globalisierung zurückzugewinnen – durch Rückzug von internationaler Zusammenarbeit. Jedoch können die anderen Länder Gegenmaßnahmen ergreifen und Allianzen bilden. Dies kann zu einer Abwärtsspirale führen, z.B. in Form von Handelskriegen und Steuerwettdumping – zum Nachteil Aller.

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  • Can We Say: Multilaterism First?

    Image: Rolltreppe
    Entwicklung neu denken

    Wir müssen „Entwicklung“ neu denken! Die Agenda 2030 zieht einen klaren Strich unter die jahrzehntelange Philosophie nachholender Entwicklung von „Entwicklungsländern“ samt ihrer überkommenen Spaltung in „Geber“ und „Nehmer“; sie führt programmatisch zusammen, was faktisch längst zusammengewachsen ist: Wir sind Eine Welt – und so müssen wir auch handeln.

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