Partner aus verschiedenen Ländern tauschten beim Workshop Wissen aus und stärkten die Zusammenarbeit in der Klima- und Biodiversitätspolitik.

Vom 15. bis 17. Juni veranstaltete IDOS den zweiten Präsenz-Workshop des Forschungsprojekts BioCAM4, das sich mit einer besseren Verzahnung von Klima- und Biodiversitätsschutz auf globaler und lokaler Ebene befasst. Vertreter*innen von Partnerorganisationen aus sieben Ländern kamen zusammen. Das Programm umfasste zwei öffentliche Veranstaltungen, die Vorstellung eines Buches und einer Datenbank sowie drei intensive Tage interner Workshops.
Der Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt sind zwei eng miteinander verknüpfte Krisen, werden jedoch häufig getrennt voneinander behandelt. Das im Jahr 2024 gestartete BioCAM4-Projekt befindet sich inzwischen inmitten der Umsetzungsphase und verbindet globale Methoden zur Analyse und systematischen Erfassung von Initiativen mit vertiefenden lokalen Fallstudien in Zentralamerika und Ostafrika.
Am 15. Juni begann der Workshop mit einem Arbeitstag für die lokalen Fallstudien. Dabei kamen die Partnerorganisationen Africa Research and Impact Network (ARIN), Greater Virunga Transboundary Collaboration (GVTC), Centro Agronómico Tropical de Investigación y Enseñanza (CATIE), die York University und IDOS zusammen, um sich intensiv über die Forschungsarbeit in Ruanda, Kenia und Guatemala auszutauschen. Am Abend veranstalteten BioCAM4 und IDOS gemeinsam mit den Partnerprojekten ACHIEVE und CAMDA ein öffentliches Event, an dem Vertreter*innen der COP 30 und COP 31, des UNFCCC sowie verschiedener nichtstaatlicher Organisationen teilnahmen. Im Mittelpunkt standen eine Diskussion über die Integrität transnationaler Klimaschutzmaßnahmen sowie die Veröffentlichung der CoAct-Database. Anschließend folgten am zweiten und dritten Workshoptag der zentrale Projektworkshop, ein offizielles BioCAM4 Side Event im Rahmen der SB64 sowie die Vorstellung des Buches „Reclaiming Knowledge“ durch die BioCAM4-Partnerorganisation ARIN.
Während des gesamten Workshops hoben die Teilnehmenden die zentrale Rolle der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Lernens zwischen Ländern des Globalen Südens und des Globalen Nordens hervor, wobei insbesondere der Süd-Süd-Austausch als positiver Aspekt des Projekts unterstrichen wurde. Ebenso betonten sie die Notwendigkeit einer globalen Klima- und Biodiversitätspolitik sowie entsprechender Forschung, die eng an den lokalen Gegebenheiten und Landschaften ausgerichtet ist. Mit den Impulsen dieses zweiten Projektworkshops wird BioCAM4 auch in der zweiten Hälfte des Projekts weiterhin zu diesem Ziel beitragen.

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