Der 61. Jahrgang des PGP-Programms schloss seine Ausbildung mit der Präsentation praxis- und policy-orientierter Forschungsprojekte zu globalen Entwicklungsfragen ab.

Der Mai markierte den Abschluss eines intensiven Lern- und Forschungsprozesses für die Teilnehmenden des 61. Kurses des Postgraduate Programme for Sustainability Cooperation (PGP). Am 27. Mai stellten sie die Ergebnisse ihrer anwendungs- und policy-orientierten Forschung einem interessierten öffentlichen Publikum vor. Grundlage waren drei Monate intensiver empirischer Forschung in Indonesien, Ruanda, Ghana und Nigeria, ergänzt durch eine umfangreiche inhaltliche und methodische Vorbereitung in den Monaten zuvor.
Die Forschungsprojekte umfassten die folgenden Themen:
- (G)lokalisierung von nachhaltigem Handeln: Die Rolle von Online- und Offline-Netzwerken in Indonesien
- Wege zu einer grüneren, produktiveren Unternehmenslandschaft in Ruandas Bausektor
- The Next Generation of National Development Banks (NDBs): Early Lessons from Ghana and Nigeria
Die Präsentationen stießen auf großes Interesse und führten zu lebhaften Diskussionen. Sie machten deutlich, wie praxisrelevante Forschung einen Beitrag zu aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatten leisten kann. Die Ergebnisse der Teilnehmenden leisten einen wertvollen Beitrag zu aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatten und zeigen die Bedeutung interdisziplinärer und praxisorientierter Ansätze für globale Entwicklungsfragen auf.
Den feierlichen Abschluss des Programms bildete zwei Tage später die Zertifikatsübergabe.
In seiner Abschlussrede ging Dr. Axel Berger, stellvertretender Direktor (interim) des IDOS, auf die zunehmend herausfordernden geopolitischen Rahmenbedingungen ein. Am Beispiel der Blockade der Straße von Hormuz verdeutlichte er die Auswirkungen globaler Krisen auf internationale Kooperation und das zukünftige Arbeitsumfeld der Absolvent*innen.

Dr. Simone Christ, Leiterin des PGP, betonte in ihrer Rede die Bedeutung von Vertrauen, gemeinsamen Erfahrungen und Dialog als Grundlage internationaler Kooperation. Zugleich hob sie die wichtige Rolle junger Menschen hervor, die sich trotz eines schwieriger werdenden Umfelds weiterhin engagiert für internationale Zusammenarbeit einsetzen.
Neben fachlichen und methodischen Kompetenzen stärkte das Programm insbesondere die Fähigkeit, in diversen Teams und internationalen Partnerschaften zu arbeiten und komplexe globale Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
IDOS gratuliert allen Absolvent*innen herzlich und freut sich darauf, ihre weiteren Wege in Forschung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verfolgen.

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