Podium mit Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betont globale Kooperation angesichts Klima‑, Ungleichheits‑ und KI‑Risiken.

Im Rahmen des diesjährigen Katholikentags – dem alle zwei Jahre stattfindenden deutschen Katholik*innen-Treffen mit in diesem Jahr über 700 Veranstaltungen und Workshops über fünf Tage – war Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge als Podiumssprecherin eingeladen, gemeinsam mit Ministerin Reem Alabali Radovan, Dr. Andreas Frick, Hauptgeschäftsführer von Misereor, und Moderatorin Daniela Ordowski aktuelle Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. Im besonderen Ambiente der Neubaukirche in Würzburg und vor einem großen und engagierten Publikum legten sie dar, warum Gesellschaften wie Deutschland in internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung investieren: Die größten globalen Herausforderungen und Risiken – vom Klimawandel und dem Verlust der Biodiversität über soziale und wirtschaftliche Polarisierung und politische Autokratisierung bis hin zu Digitalisierung und KI-Sicherheitsrisiken – lassen sich nur gemeinsam bewältigen.

Alle Länder, insbesondere aber mittlere Mächte wie Deutschland, sind in einer Welt, in der die regelbasierte Ordnung massiv unter Druck steht, auf verlässliche, vertrauensvolle Partnerschaften und Allianzen angewiesen. Das Podium unterstrich zudem die Bedeutung unabhängiger Forschung, der Zivilgesellschaft und der breiten Öffentlichkeit: Während Polarisierung und populistische Kampagnen zunehmend Skepsis gegenüber der Entwicklungszusammenarbeit schüren, belegt die Forschung tatsächlich eine breite gesellschaftliche Unterstützung für die Ziele nachhaltiger Entwicklung und internationaler Zusammenarbeit. Diese gesellschaftliche Rückendeckung gilt es zu mobilisieren, damit Deutschland seinem Bekenntnis zu 0,7 % des BNE für Entwicklungszusammenarbeit treu bleibt – notwendig, um in nachhaltige Zukünfte für alle zu investieren.

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