World Bank-Webinar hebt Bedarf an resilienten Europa–MENA-Lieferketten hervor

Prof. Dr. Amirah El-Haddad plädierte für eine tiefere Europa–MENAIntegration auf Basis gemeinsamer Standards und Risikoabsicherung. 

Photo von Amirah El-Haddad mit headset
©IDOS

Im Rahmen des Webinars „Challenges of Conflict and Industrial Policy for Development“ des World Bank MENA Economic Update führte Prof. Dr. Amirah El-Haddad aus, dass Industriepolitik in der MENA-Region über die isolierte Förderung einzelner Sektoren hinausgehen müsse – hin zu Ökosystembildung, resilienten Lieferketten und einer tieferen industriepolitischen Integration zwischen Europa und der MENA-Region.

In ihrem Beitrag argumentierte sie dafür, Industriepolitik nicht mehr ausschließlich national, sondern stärker entlang gemeinsamer Standards – einschließlich grüner Standards, Ursprungsregeln, Supplier Upgrading, Zertifizierung und politischer Risikoabsicherung – zwischen Europa und der MENA-Region auszurichten. Anhand von Beispielen wie dem marokkanischen Automobilökosystem und den jüngsten Lieferkettenstörungen in Ägypten wurde die Bedeutung verlässlicher Logistik, institutioneller Handlungsfähigkeit und regionaler Koordination unter Bedingungen anhaltender globaler Disruption und Fragmentierung hervorgehoben.

Hier geht es zum Mitschnitt:

https://youtu.be/4jkBVWlV5aw?is=yXHZPClKZ1ncgc9o

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