Bei einem Retreat in Lübbenau diskutierten 30 Teilnehmende drei Szenarien zur Zukunft des Multilateralismus.

Vom 27.-30. April fand ein vom Starling Institute und IDOS (PD Dr. Stephan Klingebiel, Dr. Charlotte Gehrke, Dr. Dorothea Wehrmann, Susanne Eichholz-Legrand, Mark Theisen) organisiertes internationales Retreat zum Thema „Modernizing Multilateralism: Europe’s Role in a Norm-Contested World“ in Lübbenau statt, das von der Robert Bosch Stiftung finanziert wurde.

Die 30 Teilnehmenden aus Wissenschaft und Politik diskutierten drei Szenarien zur Zukunft des Multilateralismus:
- Einen Multilateralismus, der sich stärker an Vereinbarungen und Transaktionen orientiert, anstatt auf einem gemeinsamen normativen Ordnungsrahmen zu basieren.
- Die Herausbildung einer von China geprägten Weltordnung, die auf einem sinozentrischen normativen Verständnis beruht.
- Ein multilaterales System, in dem mittlere und kleinere Staaten das bestehende normative Gefüge stärken, weiterentwickeln und neu ausrichten.

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