Resilienz zahlt sich aus: 8. Deutsche HLPF-Konferenz

Die Konferenz verdeutlichte, wie entscheidend die Verknüpfung von Resilienz, nachhaltiger Transformation und internationaler Zusammenarbeit für die Umsetzung der Agenda 2030 ist.

Photo: Axel Berger
©GIZ / Reinaldo Coddou

Am 16. April fand die 8. Deutsche HLPF-Konferenz in Berlin statt, bei der Vertreter*innen aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bundesregierung zusammenkamen, um Deutschlands Beitrag zum Hochrangigen Politische Forum für Nachhaltige Entwicklung (HLPF) vorzubereiten, das im Juli in New York stattfinden wird.

Zur Vorbereitung auf die Konferenz hatte das Sustainable Development Solutions Network, dessen Sekretariat bei IDOS angesiedelt ist, gemeinsam vier Roundtable-Gespräche zu den Schwerpunkt-SDGs des diesjährigen HLPF organisiert: SDG 6 (Wasser), SDG 7 (Energie), SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), SDG 11 (Städte und Gemeinden) sowie SDG 17 (Partnerschaften).

Die Diskussionen der Veranstaltung hoben hervor, dass „harte“ und „weiche“ Resilienz Hand in Hand gehen und Infrastruktur sowie Energiewende eng mit Teilhabe, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verknüpft sind. Die Teilnehmenden betonten zudem, dass wirtschaftliche Resilienz eine kluge Industriepolitik erfordert, die Nachhaltigkeit fördert, ohne internationale Kooperation zu untergraben, und zugleich Wertschöpfung in Partnerländern stärkt. Darüber hinaus stellte die Konferenz Beispiele vor, in denen Kommunen und Regionen durch erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilitätslösungen und Innovationsparks erfolgreich Wandel gestalten und damit politische sowie gesellschaftliche Offenheit für Innovation demonstrieren.

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