WTO-Ministerkonferenz in Kamerun

IDOS prägte aktiv die Diskussionen rund um die #MC14 zur Förderung von Handel, Investitionen und nachhaltiger Entwicklung in Afrika.

Die 14. Ministerkonferenz der WTO (MC14) fand vom 26. bis 29. März 2026 in Yaoundé, Kamerun, statt. Im Vorfeld der MC14 leisteten IDOS-Forschende wichtige Beiträge zur Debatte über die WTO-Reform etwa in der FAZ, bei Table.Media oder in einer Aktuellen Kolumne, unter anderem zu einem der umstrittensten Tagesordnungspunkte der Konferenz: dem Abkommen über Investitionserleichterungen für Entwicklung (IFD), das von mehr als zwei Dritteln der WTO-Mitglieder unterzeichnet wurde.

Am Rande der MC14 organisierte IDOS zudem gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Nebenveranstaltung zum Thema „Handel als Motor des wirtschaftlichen Wandels in Afrika“, bei der untersucht wurde, wie Handel die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika im Kontext des Strukturwandels unterstützen kann, einschließlich der Rolle ausländischer Direktinvestitionen bei der Förderung des Handels- sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Außerdem stand im Mittelpunkt, wie multilaterale Rahmenwerke, darunter das WTO-Abkommen über Investitionserleichterungen für Entwicklung, dazu beitragen können, das Investitionsklima zu verbessern und Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen. Die Sitzung brachte führende Expert*innen zusammen, um politische Prioritäten für afrikanische Länder und die WTO zu ermitteln, damit Handel und Investitionen besser auf den wirtschaftlichen Wandel abgestimmt werden können.

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