Das partnerschaftliche Projekt TRANS4BIO untersucht, wie erneuerbare Energien Klima-, Natur- und Menschenschutz vereinen können.

Am IDOS startet ein mit schwedischen, estnischen und südafrikanischen Partner*innen eingeworbenes Forschungsprojekt der EU-Förderlinie BiodivTransform. TRANS4BIO (Integrated Energy Transition Across Scales for Climate-Resilient, Nature-and-People Positive Biodiversity Pathways) unterstützt koordinierte Bemühungen zur Umsetzung der Energiewende in einer Weise, die positive Ergebnisse für Natur und Mensch gewährleisten und gleichzeitig die Risiken einer eng gefassten Klimaschutzpolitik reduzieren.
TRANS4BIO adressiert (1) die bestehende Diskrepanz zwischen den Agenden für Klima und Biodiversität die zu erheblichen Widersprüchen, Inkohärenz der Politik, und Umsetzungslücken führt; (2) den Wettbewerb um Raum/ Flächen zwischen erneuerbaren Energien und Biodiversitätsschutz und (3) den erhöhten Druck auf Umweltsysteme durch die Rohstoffgewinnung für die Infrastruktur der erneuerbaren Energien mit Auswirkungen, die sich über globale Lieferketten ausbreiten. Die Forschung erstreckt sich über mineralreiche Abbaugebiete in Südafrika, Offshore-Windkraftanlagen an der Doggerbank in der Nordsee, lokale Auswirkungen der Energiewende in europäischen und südafrikanischen Städten sowie globale Klima- und Biodiversitätsverhandlungen.
Irit Ittner untersucht, wie Länder ihre nationalen Energieinteressen mit dem Schutz der marinen Biodiversität bei der Entwicklung von Infrastrukturen für erneuerbare Energien in gemeinsamen grenzüberschreitenden Seegebieten in Einklang bringen können.

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