Forschung zu Geschlechterunterschieden: Alina Sowa an Harvard und Williams College

IDOS-Doktorandin Alina Sowa erforscht Geschlechterungleichheit anhand großer Umfragedaten und ökonometrischer Methoden.

Photo: Alina Sowa vor der Harvard Business School.
©Alina Sowa

Im Rahmen ihrer Promotion verbrachte Alina Sowa einen kurzen Forschungsaufenthalt an der Harvard Business School und besuchte dort Professorin Anke Becker, deren Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Economic Development und Economics of Gender liegen. Während ihres Aufenthalts sprach Alina Sowa mit Forschenden vor Ort über ihre Forschung aus dem Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)-Projekt zu Gender Inequality and Social Policies. Dieses Projekt zielt darauf ab, mithilfe groß angelegter Umfragedaten und moderner ökonometrischer Methoden kausale Zusammenhänge zwischen sozialen Normen oder politischen Maßnahmen und verschiedenen Dimensionen von Geschlechterungleichheit, etwa Geschlechterunterschieden in der Arbeitsmarktteilnahme oder Kinderarbeit, zu identifizieren. Zudem präsentierte sie ihr Papier “Matrilineal Kinship Norms and Gender Gaps in Labor Market Outcomes” im Judgement and Decision Making Tea an der Harvard Kennedy School sowie im Economics Brown Bag Seminar am Williams College. Der Vortrag am Williams College erfolgte auf Einladung von Professor Owen Ozier.

Der Forschungsaufenthalt wurde durch das Add-on Fellowship für Interdisciplinary Economics von der Joachim Herz Stiftung gefördert.

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