Bonn Humanitarian & Development Talks

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge diskutierte mit Expert*innen über die Neugestaltung der Entwicklungszusammenarbeit und ihre globale Legitimität.

Gruppenphoto: Expert*innen der Bonn Humanitarian & Development Talks, unter anderem IDOS Direktorin Anna-Katharina Hornidge.
©Judith Blüthe/HELP

Am 25. Februar nahm Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge an der Podiumsdiskussion im Rahmen der zweiten Auflage der „Bonn Humanitarian and Development Talks“ teil. Bei der Veranstaltung im Alten Rathaus in Bonn wurde über die Zukunft und die Wahrnehmung der Entwicklungszusammenarbeit diskutiert.

Der Bonner Oberbürgermeister Guido Déus eröffnete den Abend und betonte dabei die Bedeutung von Städten und Kommunen für die Entwicklungszusammenarbeit. Es folgte eine Podiumsdiskussion, die sich mit der Frage befasste: „Wie wird Entwicklungszusammenarbeit heute wahrgenommen und welche gemeinsamen Wege können eingeschlagen werden, um ihre Legitimität zu stärken?“. Zu den Podiumsteilnehmer*innen gehörten Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, internationale Angelegenheiten und Medien des Landes NRW und Leiter der Staatskanzlei, Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS), Birgit Pickel, Leiterin der Afrika-Abteilung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Vera Dwors vom One World Network NRW sowie Dr. Thorsten Klose-Zuber von Help als Moderator der Podiumsdiskussion.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die laufenden Reformprozesse in den multilateralen und nationalen institutionellen Landschaften der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklung. Prof. Hornidge trug Erkenntnisse aus internationalen Evaluierungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bei und verband diese mit Einschätzungen zu den laufenden Veränderungen in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien. Ausgehend von ihren jüngsten Reisen zum Raisina Dialogue und zur Münchner Sicherheitskonferenz verknüpfte sie ihre Überlegungen zur institutionellen Landschaft der Zusammenarbeit mit einer Analyse der aktuellen Diskussionen im Verteidigungsbereich – wobei Zusammenarbeit und Verteidigung zwei Seiten derselben Medaille bilden: die Gestaltung der Zukunft für ein sicheres und geborgenes Leben.

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