Trilaterale Konferenz diskutiert Folgen der veränderten Weltordnung für Europas Zusammenarbeit mit Afrika.

Am 28. November 2025 fand in Paris die diesjährige Ausgabe der trilateralen Konferenz zur deutsch-französischen Afrikapolitik statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS) / Megatrends Afrika, der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Institut français des relations internationales (Ifri) ausgerichtet und brachte Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.
Im Mittelpunkt standen die Folgen einer sich wandelnden Weltordnung für die europäische Zusammenarbeit mit Afrika. Die Diskussionen betonten, dass europäische und afrikanische Akteure zunehmend mit neuen außenpolitischen Realitäten, konkurrierenden Narrativen und einem wachsenden geopolitischen Wettbewerb konfrontiert sind.
Die Panels befassten sich mit drei zentralen Fragestellungen: den Perspektiven internationaler Entwicklungszusammenarbeit angesichts globaler Konkurrenz, der Rolle Afrikas in europäischen Strategien für kritische Rohstoffe sowie mit Ansätzen für Konfliktlösung und Mediation am Horn von Afrika. Dabei wurde deutlich, dass die EU – und insbesondere Deutschland und Frankreich – ihre politischen Instrumente neu ausrichten müssen, um künftig partnerschaftlicher mit afrikanischen Staaten zusammenzuarbeiten und lokale Wertschöpfung zu fördern.
Seitens des IDOS waren PD Dr. habil. Julian Bergmann, Dr. Benedikt Erforth, Dr. Lena Gutheil und PD Dr. Stephan Klingebiel als Moderator*innen, Panelteilnehmende und Organisator*innen beteiligt.

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