Knowledge Dependencies and the Un/Making of Equitable Futures

Wie prägen Wissensabhängigkeiten unsere Art, Zukünfte zu gestalten – und wie könnten wir uns gerechtere Zukünfte (wieder) vorstellen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer zweitägigen wissenschaftlichen Konferenz, die IDOS gemeinsam mit unseren Partnern vom Bonner Zentrum für Dependency and Slavery Studies (BCDSS) organisierte.

Gruppenfoto vor dem IDOS
©BCDSS

Die Konferenz brachte vierzig Forschende aus aller Welt und verschiedenen Disziplinen sowie aktivistischer, künstlerischer und musealer Praxis zusammen, um Wissensabhängigkeiten zu verstehen, zu systematisieren und kritisch zu hinterfragen, mit dem Ziel ihrer Transformation hin zu gerechteren Zukünften.

IDOS-Wissenschaftler Dr. Niklas Wagner leitete den Workshop und das Panel zu „Decolonizing Knowledge within Institutions: Achievements, Barriers, and Collective Learning“, zu dem auch Katharina Molitor und Sarah-Lea Effert aus ihrer Perspektive als Mitglieder der IDOS Decolonise Group und der institutionellen Initiative für eine gleichberechtigte Partnerschaftsarbeit des IDOS beitrugen. Dennis Schüpf bereicherte das Panel „Unequal Geographies of Knowledge, Power, and Development in a Climate-changed Future“ mit seiner Forschung zu „Adapting to Uncertainty: Knowing Climate in Unpredictable Seas“, und Saymore Ngoni Kativu hielt einen Vortrag über „Making Futures with Past Mistakes – The Mutant Resurgence of the Green Revolution in Africa“ im Rahmen der Session „Narrating the Planet: Technonatures of Knowledge Dependencies“.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge spricht in ein microphon aif der Konferenz
©BCDSS

Weitere Höhepunkte der Konferenz waren drei Keynote-Vorträge von Margarita Gómez, Dr. Lisa Tilley und Prof. Dr. AbdouMaliq Simone sowie ein Praxis-Workshop zu verkörpertem Wissen. Darüber hinaus gab es interdisziplinäre Panels zu den Themen „Contesting Institutions of Exclusion“, „Curating Authority“ und „Epistemic Futures from the Margins“.

In ihren Eröffnungs- und Schlussworten betonte Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge die Kraft alltäglicher Zukunftsgestaltung inmitten globaler Turbulenzen und Abhängigkeitsverhältnisse – ein Thema, das sich durch alle Präsentationen zog. Die Konferenz markierte einen wichtigen Meilenstein für die Vertiefung der institutionellen Zusammenarbeit zwischen BCDSS und IDOS sowie den Aufbau weiterreichender Netzwerke und Partnerschaften.

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