Unter dem Thema „Managing Polarization and Fragmentation“ konzentrierte sich die ASC auf die Auswirkungen der sich verändernden internationalen Ordnung auf die Arktisregionen. Im Fokus standen verschiedene Formen von Sicherheit, darunter physische, gesellschaftliche und ökologische Sicherheit.

Organisiert vom Fridtjof-Nansen-Institut in Oslo nahmen die IDOS-Wissenschaftlerinnen Dr. Charlotte Gehrke und Dr. Dorothea Wehrmann an der Arctic Security Conference und dem ASC-Workshop teil. Rund 200 Forscher*innen und Entscheidungsträger*innen aus und „beyond“ den Arktisregionen trugen zu den verschiedenen Diskussionsformaten bei, mit dem Ziel, eine differenzierte Debatte darüber zu führen, wie mit dem Klimawandel und geopolitischen Spannungen umgegangen werden soll, die weithin als existenzielle Bedrohungen angesehen werden.

Dr. Wehrmann betonte, wie wichtig es sei, sich weiterhin auf die dringendsten Herausforderungen für die Arktis und die Welt zu konzentrieren, darunter vor allem die Klimakrise, die aktuell auch in den Arktisregionen nicht mehr die oberste Priorität habe. Sie stellte kritische Fragen dazu, wie wir die Narrative der Großmächte als Chance nutzen können, um lokale und Umwelt-Perspektiven wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Dr. Gehrke stellte unterdessen Forschungsergebnisse zu Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsdiplomatie vor und betonte dabei die entscheidende Rolle von Praktikern – darunter politische Entscheidungsträger*innen, Vertreter*innen Indigener Völker, Journalist*innen und Forscher*innen – die über lokale, nationale und regionale Grenzen hinweg (zusammen) arbeiten.

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