Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Fragen und Herausforderungen bei der Definition und Messung des Erfolgs von Anpassungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Aufruf der Politik zum Handeln. IDOS Klimalog-Forscher Nikolas Wagner und Dennis Schüpf nahmen am Symposium teil, das am 9. und 10. September von der UCL Risk & Disaster Reduction (RDR) ausgerichtet wurde.

Zwei Tage lang kamen Praktiker*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Forscher*innen zusammen, um einige der drängendsten Fragen zur Anpassung an den Klimawandel kritisch zu reflektieren. In intensiven Diskussionen und kleinen Workshop-Gruppen reflektierten die Teilnehmer*innen über die zugrunde liegenden politischen Aspekte von Anpassungsprozessen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Was als Erfolg bei der Anpassung gilt und wer darüber entscheidet und ihn misst, ist dabei von entscheidender Bedeutung, um eine transformative Anpassung zu ermöglichen, die strukturelle Fragen wie Macht, Rasse und Geschlecht nicht außer Acht lässt. Eine wichtige Erkenntnis war, dass wir, wenn wir wollen, dass Anpassungsmaßnahmen langfristig wirksam sind, die politischen Dynamiken, die die Ansätze auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene prägen, explizit machen müssen. Außerdem ist die Definition des Erfolgs von Anpassungsmaßnahmen eher ein Kontinuum als ein bestimmter Punkt, an dem etwas zu Ende geht.

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