Die dritte jährliche Environmental and Climate Mobilities Network (ECMN) Conference fand vom 8. bis 10. Juli 2025 in Bonn statt. Sie bot eine Plattform für den Austausch von Ansätzen und Forschungsergebnissen und diente der Förderung der Zusammenarbeit im Bereich Klima, Umwelt und Mobilität.
Veranstaltet von der United Nations University – Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS) und brachte die Konferenz Expert*innen zusammen, die zu Migration und menschlicher (Im)Mobilität im Kontext des Klimawandels arbeiten. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Projekt „Social Cohesion in Displacement Contexts“ (SOCODISCO) war während der gesamten Veranstaltung aktiv vertreten. Das IDOS-Team startete bereits am 7. Juli mit einer Pre-Conference-Networking-Session, die den Austausch zwischen Forschung und Praxis fördern sollte. Dabei wurden zukünftige Forschungsschwerpunkte, politische Prioritäten sowie Herausforderungen und Chancen im Bereich der klimabedingten (Im)Mobilität diskutiert.

Im Rahmen der Hauptkonferenz präsentierten SOCODISCO-Forschende neue Erkenntnisse in zwei Fachvorträgen: Dr. Susan S. Ekoh (IDOS) beleuchtete das Thema Zyklonbedingte Vertreibung und sozialer Zusammenhalt in Zentralmosambik und stellte die Frage, wie tragfähig die derzeitigen Lösungsansätze tatsächlich sind. Darius Savior Ankamah (Alexander von Humboldt-Stiftung) sprach über Klimabedingte menschliche Mobilität und psychosoziale Resilienz und thematisierte die sozialen und psychischen Auswirkungen von Vertreibung sowie Bewältigungsstrategien in Keta, Ghana.

Darüber hinaus trug Darius mit einer Fotoausstellung zur Konferenz bei, die einen visuellen Einblick in die Lebensrealitäten klimabetroffener Gemeinschaften gab.
Diese Beiträge verdeutlichten das Engagement von SOCODISCO für ein besseres Verständnis und den Dialog zu den Themen Klimawandel, (Im)Mobilität und sozialer Zusammenhalt.

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