IDOS-Direktorin Hornidge beim Roten Salon mit Bundesministerin Svenja Schulze

Photo: Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) / Svenja Schulze, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) / Christoph Strässer, ehemaliger Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, 14. August 2022, Referentin beim „Roten Salon“ in Münster

Anna-Katharina Hornidge, Svenja Schulze, Christoph Strässer
©Jana Windoffer

Auf Einladung von Svenja Schulze, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), nahm Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS), am 14. August 2022 als Referentin beim „Roten Salon“ in Münster teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der von Bundeskanzler Scholz geprägte Begriff der „Zeitenwende“ und dessen Bedeutung für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Aufbauend auf den Arbeiten der verschiedenen Forschungsprogramme des IDOS reflektierte Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge in einem einleitenden Vortrag, wie die Zeitenwende vor dem Hintergrund einer sich verändernden Weltordnung zu verstehen ist und was sie für den Umgang mit globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder einer drohenden Hunger- und Finanzkrise bedeutet. So betonte sie, dass die Zeitenwende erfordere, dass Deutschland und Europa stärker in die eigene Glaubwürdigkeit investierten und die eingeforderte internationale Solidarität deutlicher zum Ausbruch bringen muss. In einem von Christoph Strässer, ehemaliger Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, moderierten Austausch, diskutierten Ministerin Svenja Schulze und Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge anschließend mit den Gästen über den Umgang mit und die Prävention von gegenwärtigen und zukünftigen Krisen, die Auswirkungen der Zeitenwende auf den Globalen Süden sowie die Bedeutung einer feministischen Außen- und Entwicklungspolitik.

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