Blog Header: Sustainable Futures. Debates to shape a collaborative multipolar world
  • Entwicklung gestalten heißt Nachhaltigkeit gestalten – made in Bonn

    Photo: Skyline Bonn

    Wenn ich über die Zukunft des Entwicklungsforschungs- und UN-Standorts Bonn nachdenke, dann ist es automatisch das Motto der UN Bonn, das meine Überlegungen prägt: Nachhaltigkeit gestalten. Dieses Motto ist der Bogen, der die verschiedenen Handlungsstränge verbindet.

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  • Plädoyer für eine Innovationsoffensive in Afrika

    Photo: Balanced Balls

    Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI) gelten im 21. Jahrhundert global als die treibenden Kräfte für nachhaltige Entwicklung und damit für die Zukunftsfähigkeit von Gesellschaften. Sie haben grundsätzlich das Potenzial, alle drei Dimensionen von nachhaltiger Entwicklung – die ökonomische, die ökologische und die soziale Dimension – zu befördern. Ein leistungsfähiges WTI-System erfordert jedoch effiziente Institutionen und Unternehmen sowie hochqualifizierte Fachkräfte auf allen Ebenen. Und genau hier beginnt für viele Länder das Problem.

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  • Post-Development: Entwicklungspolitik abwickeln oder anpassen?

    Photo: Reversed Earth map

    Unter dem Namen „Post-Development“ werden Entwicklungstheorie und –politik grundlegend in Frage gestellt, weil sie eurozentrisch, entpolitisierend und autoritär seien. Was könnte die Entwicklungspolitik aus dieser Kritik lernen, wenn sie sich nicht selbst abschaffen will?

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  • Für mehr Effizienz in der Entwicklungszusammenarbeit!

    Photo: Bill and Melinda Gates Foundation

    Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals 0,7 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Es hat Jahrzehnte gedauert, dieses Ziel zu erreichen. Globalisierung und Migration haben dazu beigetragen, dass die Bundesregierung mehr Verantwortung in der Welt übernimmt und dabei zu einem Vorreiter der Entwicklungszusammenarbeit geworden ist. Denn es ist nicht so einfach, den Bürgern zu erklären, warum man Steuergelder in fernen Ländern ausgibt. Aber nicht zuletzt die Flüchtlingskrise hat deutlich gemacht: Deutschland ist keine Insel der Seligen, sondern wir müssen einen Beitrag leisten, um das Elend der Welt zu bekämpfen.

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  • Mut zum Quantensprung. Die Europäisierung der Entwicklungszusammenarbeit als Zukunftsprojekt

    Nicht neu denken, sondern neu handeln!

    Ein Europa „im Aufbruch“ braucht nicht nur rhetorische Visionen, sondern auch praktische Gestaltungsmacht. Nachdem im militärischen Bereich (Stichwort: Europäischer Verteidigungsfonds) bereits zaghafte Versuche gestartet wurden, ist es an der Zeit, das Zukunftsprojekt „Europäisierung der Entwicklungszusammenarbeit“ in Angriff zu nehmen, d.h. die Integration aller öffentlichen Entwicklungsleistungen der EU-Kommission und der EU-Mitgliedsländer. Die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist der Politikbereich, der sich geradezu für eine Europäisierung aufdrängt.

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