Was erwartet die EU vom multilateralen Klimaregime in einer fragmentierten, investitionsgetriebenen internationalen Landschaft und wie muss sich die Klimadiplomatie der EU anpassen?

Zusammen mit der European Think Tanks Group (ETTG) und ihrer Mitgliedsorganisation IDDRI organisierten Dr. Steffen Bauer und Dr. Niels Keijzer vom IDOS ein Roundtable-Gespräch unter Anwendung der Chatham House Rule, das am 3. September am Sitz der European Climate Foundation in Brüssel stattfand. An der Diskussion nahmen Expert*innen und Vertreter*innen der EU-Mitgliedstaaten sowie der Europäischen Kommission teil. Die Diskussion unterstrich die Vorzüge des Pariser Abkommens und seiner internationalen Vereinbarungen und betonte zugleich die Dringlichkeit, die Umsetzung in den Ländern voranzutreiben.
Schrumpfende Budgets in der Entwicklungszusammenarbeit stehen dabei im Widerspruch zum Mehrbedarf an ambitionierter Klimafinanzierung und um eine klimapolitische Führungsrolle im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) abzubilden.
Weitere Erkenntnisse aus dem Rundtischgespräch sollen in Kürze veröffentlicht werden und zugleich Ideen für die weitere Zusammenarbeit der ETTG in diesem Bereich entwickeln.
