Die Veranstaltung erörterte die nächsten Schritte für den nicht-staatlichen Klimaschutz und stellte die CoAct-Datenbank zur Unterstützung von Klimapolitik und -forschung im nicht-staatlichen Kontext vor.
Am 15. Juni veranstaltete IDOS gemeinsam mit Partnern aus den Projekten ACHIEVE, BioCAM4 und CAMDA eine Veranstaltung zur Zukunft integrer Klimaschutzmaßnahmen. Vor dem Hintergrund der erneuerten Global Climate Action Agenda unter den Präsidentschaften der COP 30 und 31 wurde untersucht, wie freiwillige und kooperative Klimainitiativen über bloße Zusagen hinaus zur Umsetzung gelangen und gleichzeitig Ambition, Rechenschaftspflicht und Integrität stärken können.
An der Diskussion nahmen Vertreter von CDP, WWF, ICLEI und WRI teil; zudem wurden Perspektiven der Präsidentschaften der COP30 in Brasilien, der COP31 in der Türkei und der UNFCCC eingebracht. Die Podiumsdiskussion befasste sich damit, wie transnationale Maßnahmen besser auf die Ergebnisse der Global Stocktake abgestimmt werden und wirksamer zur Umsetzung des Pariser Abkommens beitragen können. Unter anderem hoben die Podiumsteilnehmer die unzureichende Finanzierung als ein zentrales Hindernis für die Ausweitung der Umsetzung hervor. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der CoAct-Datenbank, einer neuen Evidenzbasis, die dazu dient, kooperative Klimainitiativen, ihre Beiträge und ihre Integrität zu erfassen und zu bewerten. Indem sie ein klareres Bild davon vermittelt, wie sich diese Initiativen entwickeln und wo sie Ergebnisse liefern, zielt die Datenbank darauf ab, sowohl die Forschung als auch die politischen Diskussionen über die Zukunft der Global Climate Action Agenda zu stärken.

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