Masterstudierende der ESPOL erkunden globale Nachhaltigkeitsforschung am IDOS

Ein Studienbesuch aus Lille brachte angehende Klimaexpert*innen nach Bonn. Sie gewannen einen Einblick in die Arbeit des IDOS und seine Nachhaltigkeitsforschung.

Gruppenphoto: Studierende der ESPOL mit IDOS Mitarbeitern Wendpanga Segueda und Steffen Bauer vorm IDOS.Am 20. Februar begrüßte das German Institute of Development and Sustainability (IDOS) eine Gruppe von Masterstudierenden im Studiengang Climate and Sustainability von der European School of Political and Social Sciences (ESPOL) an der Katholischen Universität Lille. Der Besuch war Teil einer Studienreise, die den Teilnehmenden internationale Organisationen näherbringen sollte, die im Bereich der Klima-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsgovernance tätig sind.

Während ihres Besuchs am IDOS erhielten die elf Studierenden sowie ihre beiden begleitenden Professor*innen einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Instituts. Dr. Steffen Bauer stellte die Forschung des IDOS zu globaler Klimapolitik und Nachhaltigkeitstransformationen vor und erläuterte, wie das Institut an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Analyse und politischer Beratung arbeitet. Zudem präsentierte er die Ausbildungsprogramme des IDOS und zeigte auf, wie die Forschung des Instituts zur Gestaltung politischer Debatten und Entscheidungsprozesse beiträgt.

Im Austausch mit dem Klima-Governance-Experten stellten die Studierenden zahlreiche Fragen, etwa zu den praktischen Folgen eines Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlusts in der Klimapolitik. Außerdem erkundigten sie sich nach den Herausforderungen einer Tätigkeit in einem Bereich, in dem zentrale Forschungsergebnisse von politischen Entscheidungsträger*innen oft ignoriert werden. Ihre Neugier spiegelte das zentrale Ziel der Reise wider: zu verstehen, wie Organisationen wie das IDOS zu globalen Nachhaltigkeitsbemühungen beitragen und welche beruflichen Perspektiven sich in diesem Bereich eröffnen.

Kommunikationsreferent*innen Sabrina Heuwinkel und Wendpanga Eric Segueda interagierten ebenfalls mit der Gruppe und stellten die Wissenschaftskommunikation des IDOS vor. Sie erläuterten die Herausforderungen, komplexe Forschungsergebnisse verständlich und zielgruppengerecht aufzubereiten. Das Gespräch machte deutlich, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu vermitteln, dass sie politische Entscheidungsträger*innen sowie die breite Öffentlichkeit erreichen.

Der Studienbesuch bot der Gruppe einen unmittelbaren Einblick in die tägliche Arbeit eines führenden Nachhaltigkeits-Thinktanks und lieferte wertvolle Impulse für ihre zukünftigen Tätigkeiten im Bereich der Klima- und Umweltgovernance. 

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