Demokratischer Rückschritt: Internationale Dynamiken im Fokus

Workshop in Chicago analysiert demokratische Erosion; IDOS zeigt, wie humanitäre Hilfe Vertrauen stärkt.

Group Image of the Participants of the workshop on “International Dynamics of Democratic Backsliding: Multidisciplinary Perspectives from 1900 to the Present,” from 12 to 13 January 2026
©Chicago Center on Democracy

Das Chicago Center on Democracy veranstaltete am 12. und 13. Januar 2026 im Rahmen des internationalen Kooperationsprojekts „Global Governance, Trust and Democratic Engagement in Past and Present“ einen Workshop zum Thema „International Dynamics of Democratic Backsliding: Multidisciplinary Perspectives from 1900 to the Present“.

Dr. Semuhi Sinanoglu vertrat IDOS und präsentierte seine experimentellen Befunde zum strategischen Framing humanitärer Hilfe und deren Potenzial, Verschwörungsdenken zu reduzieren sowie das Vertrauen in europäische Organisationen unter konservativen und nationalistischen Wähler*innen in Empfängerländern zu stärken.

Der Workshop widmete sich den internationalen und grenzüberschreitenden Dimensionen demokratischer Erosion. Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen untersuchten, wie autokratisierende Regime historisch internationale Institutionen untergraben haben, indem sie globale demokratische Normen zurückwiesen und gleichzeitig gegen internationale Menschenrechtsorganisationen vorgingen. Darüber hinaus boten sie Einblicke, welche Netzwerke und oppositionellen Aktivitäten solchen Trends des demokratischen Rückschritts glaubwürdig entgegenwirken können.

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