Jenseits von 2030 – von NRW auf die globale Bühne

Eine Nachfolgeagenda braucht gesellschaftlichen Aushandlungsprozess, neue Allianzen und Zusammenspiel über alle Ebenen hinweg.

Panel Discussion
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Die Frage, was nach der Nachhaltigkeitsagenda 2030 kommt, ist auf Konferenzbühnen zu einem wichtigen Thema geworden – so auch bei der Nachhaltigkeitstagung.NRW. Dort sprach IDOS-Direktorin Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge vor vollem Haus darüber, was auf die Agenda 2030 folgt und welche Herausforderungen einen möglichen Nachfolgerahmen prägen könnten. Ihre zentrale Botschaft: „Die Nachfolgeagenda muss ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess sein.“ Dafür brauche es die Agenda 2030 und das Pariser Abkommen als Orientierungsrahmen, ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit und Sicherheit sowie neue Allianzen und Partnerschaften.

Dass NRW mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie selbst eine aktive Rolle bei der Gestaltung nachhaltiger Zukünfte spielen kann, war eine willkommene Erinnerung daran, dass nachhaltige Transformation nicht von einer einzelnen Regierungsebene ausgeht, sondern durch Handeln und Zusammenspiel über alle Ebenen hinweg entsteht. Dafür setzt sich Anna-Katharina Hornidge auch weiter beratend als Co-Vorsitzende des NRW-Nachhaltigkeitsbeirats ein, der im September sein erstes Treffen in der neuen Mandatsperiode abhielt.

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