Die veröffentlichten Berichtsteile basieren auf fünf Bereichen, die der Rat als wesentlich für eine integrierte Sicherheitspolitik identifiziert hat.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) unter dem gemeinsamen Vorsitz von IDOS-Direktorin Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge und Prof. Dr. Jörg Drewes stellte den ersten Teil des neuen Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“ vor. Angesichts der lebhaften Debatten zur Sicherheitspolitik werden bereits vorab einzelne Abschnitte des Berichts veröffentlicht – ein neues Format des WBGU. Im März 2026 wurde eine erste Lagebeurteilung zu diesem Thema veröffentlicht.
Die nun veröffentlichten Berichtsteile basieren auf fünf Bereichen, die der Rat als wesentlich für eine integrierte Sicherheitspolitik identifiziert hat, und behandeln neben der militärischen Verteidigungsfähigkeit und dem Zivilschutz insbesondere folgende Themen:
- Schutz vor Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung;
- Sozialer Zusammenhalt;
- Abgewogene Nutzung von Technologien und Rohstoffen;
- Informationsintegrität sowie
- strategische, regelbasierte, faire Kooperation.
Der nun veröffentlichte erste Abschnitt des Berichts trägt den Titel „Umwelt prägt Sicherheit“. Darin wird argumentiert, dass vom Menschen verursachte globale Umweltveränderungen Sicherheitsrisiken darstellen und dass wiederum insbesondere die Umwelt- und Klimapolitik zur nationalen Sicherheitspolitik beiträgt. Der Bericht fordert, Umweltbedrohungen dauerhaft in die Arbeit des Nationalen Sicherheitsrates zu integrieren, und identifiziert insbesondere drei Handlungsfelder: Umweltschutz als zentrale Säule der Sicherheitsarchitektur, Klimastabilisierung als Sicherheitsfaktor und internationale Umweltzusammenarbeit als friedensfördernde Maßnahme. Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge stellte den Bericht auf der Hamburg Sustainability Conference vor. Am 8. Juli präsentierte und moderierte sie ein WBGU-Webinar zu dem Bericht, wobei die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen mit WBGU-Mitgliedern und externen Expert*innen diskutiert wurden.

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