Medienstipendiaten der Afrikanischen Union besuchen IDOS

Rund 20 Journalist*nnen aus 18 afrikanischen Ländern informierten sich über die Arbeit des IDOS und tauschten sich über die Rolle der Medien in der Entwicklungszusammenarbeit aus.

African Union Media Fellows besuchen IDOS, Gruppenphoto vor dem IDOS Gebäude in Bonn
©IDOS

Am 6. Juli 2026 empfing IDOS Journalist*innen und Content Creators des African Union Media Fellowship Programme (AUMF) in seinen Räumlichkeiten in Bonn. Der Besuch bot Raum für einen Dialog über Forschung, Politikberatung, Weiterbildung und Wissenschaftskommunikation.

Tanja Vogel, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation, begrüßte die Delegation. Sie hob die Besonderheiten des Standorts von IDOS in der Bonner UN-Stadt hervor, wo zahlreiche internationale Organisationen den Austausch und die Zusammenarbeit zu globalen Fragen fördern. Zudem unterstrich sie die engen Verbindungen des Instituts zu Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland und weltweit. Gemeinsam mit Pressereferent Dr. Wendpanga Eric Segueda stellte sie IDOS und dessen Arbeit vor. Sie präsentierten die Entwicklung des Instituts von seiner Gründung bis hin zum heutigen breiten Portfolio aus Forschung, Politikberatung, Fortbildung und den Aktivitäten im Bereich Wissenschaftskommunikation.

Dr. Hangwei Li, IDOS-Wissenschaftlerin und ehemalige Journalistin, gab anschließend Einblicke in ihre Arbeit zu Afrika. Sie sprach über ihre Forschung zu afrikanischen Medien und journalistischer Handlungsfähigkeit. Mit ihrer Erfahrung sowohl im Journalismus als auch in der Wissenschaft löste sie eine lebhafte Diskussion mit den Stipendiat*innen aus.

African Union Media Fellows besuchen IDOS, Senior Researcher Hangwei Li spricht zu den Gästen
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Der Austausch spiegelte viele der Ziele des Stipendienprogramms wider. Das African Union Media Fellowship Programme (AUMF) stärkt den ethischen Journalismus, fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und unterstützt afrikanische Medienfachleute dabei, vorherrschende Narrative zu hinterfragen.

Das AUMF bringt 60 Journalist*innen und Content-Ersteller*innen aus ganz Afrika zusammen, die in Print-, Rundfunk- und digitalen Medien tätig sind. Als Vorzeigeinitiative der Direktion für Information und Kommunikation der Afrikanischen Union fördert das Programm hochwertigen Journalismus, unterstützt grenzüberschreitendes Storytelling und trägt durch sechs thematische Schwerpunkte zur Umsetzung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union bei. Die aktuelle Teilnehmendengruppe umfasst zudem einen speziellen Schwerpunkt zum Thema Gesundheit, der in Zusammenarbeit mit Africa CDC entwickelt wurde, um die Berichterstattung über Fragen der öffentlichen Gesundheit auf dem gesamten Kontinent zu stärken.

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