20 OECD-Regierungen, Entwicklungsagenturen und Think Tanks diskutierten Kooperation jenseits von Entwicklungshilfe.

Vom 4. bis 5. Dezember waren Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge und PD Dr. Julia Leininger zu einem informellen Dialog eingeladen, der vom britischen Außen- und Entwicklungsministerium unter dem Titel „Governance in a new development paradigm“ veranstaltet wurde – aufbauend auf The Policy Practice Working Paper von Wilfred Mwamba, das für die Veranstaltung verfasst wurde.
Der Dialog brachte 20 OECD-Regierungen, Entwicklungsagenturen und Think Tanks zusammen, um die Zukunft von Entwicklungspolitik als Kooperation und Governance-Infrastruktur jenseits von Entwicklungshilfe zu diskutieren. Die Teilnehmenden tauschten sich über neue, aufkommende Partnerschaften und Prioritäten aus in einer neuen Realität in der die Länder des Globalen Südens und sogenannte „Middle Powers“ über die sogenannte Nord-Süd-Unterteilung hinweg zunehmend eine Führungsrolle einnehmen und nach neuen Kooperationsformen suchen.
Die Veranstaltung zeigte, wie die massive Lücke, die durch stark sinkende Öffentliche Entwicklungsleistungen (ODA) entsteht, in eine Kooperationsarchitektur transformiert werden muss, die die Prinzipien konstruktiver Zusammenarbeit wahrt, gleichzeitig auf geopolitische Brüche reagiert und strukturelle Ungleichheiten und Abhängigkeiten überwindet.

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