Die Nominierung erfolgt im Kontext eines G7/T7-Wechsels nach Frankreich, eines neuen Buches über die G7 und US-Herausforderungen.
Die G7 war seit ihrer Gründung ein oft einflussreiches Bündnis, das turbulente Zeiten navigierte und mitgestaltete und in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen begeht. Eine neu veröffentlichte, wegweisende Publikation, “The Elgar Companion to the G7”, beleuchtet die bewegte Vergangenheit und bewertet die ungewisse Zukunft des Bündnisses. Das Werk umfasst Beiträge von IDOS-Forschenden zu den Themen G7 und Klimawandel (Dr. Steffen Bauer, Prof. Dr. Clara Brandi, Dr. Mariya Aleksandrova), G7 und Geschlechtergerechtigkeit (Alma Wisskirchen und Dr. Sören Hilbrich) sowie zur Frage der „abnehmenden Bedeutung der G7: dauerhaft oder vorübergehend?“ (Dr. Axel Berger). Das Buch wurde am 10. Dezember bei einer Veranstaltung vorgestellt, die von der Botschaft Kanadas, der Botschaft Frankreichs, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ausgerichtet wurde. Dr. Axel Berger vertrat IDOS bei diesem Anlass.
Während die G7-Präsidentschaft – und damit die T7-Leitung – von Kanada nach Frankreich übergeht, stellt sich insbesondere im T7- und T20-Kontext eine zentrale Frage: Wie kann die Verbindung zur G20/T20 gestaltet werden, und wie können Verpflichtungen zu konstruktiver Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit geschützt werden, gerade angesichts der erwarteten schwierigen Zeiten unter der US-Präsidentschaft? Dr. Axel Berger wurde als Co-Vorsitzender der T7-Taskforce „Strengthening coherence between investment agreements and sustainable development commitments“ nominiert und trägt damit zu diesem wichtigen Prozess bei.

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