Die Veranstaltung fand am 18. März in Berlin statt- organisiert von IDOS und dem Weltneuvermessung-Blog. Diskutiert wurden die Auswirkungen der Maßnahmen der Trump-Regierung auf die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und multilaterale Kooperation.
Gut 25 Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen für eine informelle Diskussion zusammen. Neben Bundesministerien waren auch Bundestagsfraktionen, politische Stiftungen und Think Tanks vertreten. Im Zentrum standen die – potentiell tiefgreifenden – Auswirkungen der Entscheidungen der Trump-Regierung auf die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und Deutschlands multilaterale Kooperation.
PD Dr. Stephan Klingebiel leitete die Veranstaltung ein und moderierte den ersten Teil des Treffens, in dem es um Auswirkungen auf die Vereinten Nationen, die Europäische Union, andere bilaterale Geber*innen und Akteur*innen im Globalen Süden ging. Als einen der inhaltlichen Inputs in diesem Segment brachte Dr. Sebastian Haug einen Überblick zu den kurz- und längerfristigen Auswirkungen von Budgetkürzungen und der politischen Neuausrichtung in den USA auf das VN-System ein.
Im zweiten Teil des Treffens – moderiert von Prof. Dr. Robert Kappel – ging es vor allem um Implikationen für Deutschlands strategische Aufstellung in Entwicklungsfragen, die Ressort-Koordination der auswärtigen Politikfelder sowie Partnerschaften mit Akteur*innen des Globalen Südens. Abschließend fasste Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge die wichtigsten Punkte der Diskussion zusammen.
Der Roundtable ist Teil einer breiteren Auseinandersetzung am IDOS mit den Implikationen der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus, bei der es u.a. um Chinas multilaterale Rolle, die Finanzierung der Vereinten Nationen und das Politikfeld der Entwicklungszusammenarbeit geht.
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