Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Herausforderungen hat die hochrangige Veranstaltung deutlich gemacht, warum Gesundheitsinvestitionen weiterhin ganz oben auf der globalen Agenda stehen müssen. IDOS skizzierte wichtige politische Empfehlungen für Deutschland.

Am 11. Februar 2025 führte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine hochrangige Dialogveranstaltung zum Thema Globale Gesundheitspolitik durch. Zu diesem wichtigen Anlass kamen führende Persönlichkeiten aus diesem Bereich zusammen, darunter WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus, Jean Kaseya, Direktor des African CDC, Peter Sands von Globaler Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria sowie Nils Annen, Staatssekretär des BMZ. Die Teilnehmenden betonten nachdrücklich, wie essentiell es ist, Gesundheitsinvestitionen trotz wachsender geopolitischer Spannungen weiterhin oberste Priorität einzuräumen.
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge präsentierte wichtige Empfehlungen für Deutschlands globale Gesundheitspolitik. Grundlage hierfür waren die neuesten Policy Briefs des IDOS, „Gesundheitsfinanzierung in Zeiten mehrfacher Krisen: Analyse und Empfehlungen“ sowie „Globale Gesundheit am Scheideweg: Politische Empfehlungen im Licht des Lancet 2050 Berichts“, die sie gemeinsam mit Dr. Christoph Strupat, Marco Schäferhoff, PhD, und Prof. Dr. Martin Siegel verfasst hat (erscheint in Kürze). Die Empfehlungen zielen darauf ab, Deutschlands globale Gesundheitspolitik effektiv auf die aktuellen globalen Gesundheitsherausforderungen auszurichten.
Zu den Kernempfehlungen gehören eine verstärkte Unterstützung multilateraler Gesundheitsorganisationen und intensivierte bilaterale Zusammenarbeit, ein strategischer Schwerpunkt auf die Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten, die Stärkung der Gesundheitsfinanzierung in Partnerländern mit besonderem Fokus auf Gesundheitssteuern, insbesondere Tabaksteuern, sowie die Förderung von Innovationen in Forschung und Entwicklung im Gesundheitsbereich.
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