FFVT-Projekt: »Report Globale Flucht« im S. Fischer Verlag erschienen

Am 26. April 2023 erschien erstmals der vom Forschungsverbund „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ (FFVT) herausgegebene Report Globale Flucht. Vom Fischer-Verlag veröffentlicht wird dieses Format in Zukunft jährlich ein breites Publikum über zentrale Entwicklungen im globalen Fluchtgeschehen informieren.

Photo: FFVT-Team bei der Buchvorstellung

©IDOS, Von links: Dr. Franck Düvell (IMIS), Dr. Mevlüt Özev (DLR-Projektträger), Dr. Jörn Grävingholt (IDOS), Prof. Dr. Petra Bendel (CHREN), Dr. Marcel Berlinghoff (IMIS), Maarit Thiem (BICC), Johanna Günther (CHREN)

Weltweit sind Menschen auf der Flucht – im eigenen Land, in vielen Regionen der Welt, über Meere hinweg und Grenzzäunen zum Trotz. Zwei deutsche und ein EU-Flüchtlingsgipfel in nur sechs Monaten verdeutlichen die Dringlichkeit des Themas. Im »Report Globale Flucht« widmen sich 37 Autor*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wichtigen strukturellen wie aktuellen Fragen zu Fluchtbewegungen in Europa und weltweit. Sie richten sich an interessierte Bürger*innen. Der Report will die gesellschaftliche Debatte mit forschungsbasierten Informationen und historischen Einordnungen bereichern und neue Perspektiven eröffnen. Dazu hinterfragt er weitverbreitete Daten, Konzepte und Standpunkte.

Photo: Dr. Jörn Grävingholt, Merlin Flaig mit den BMZ-Vertreter*innen Jochen Steinhilber und Bettina Kellermann

©IDOS

Anlässlich der Veröffentlichung organisierte FFVT in Berlin ein Medienfrühstück und führte Gespräche mit mehreren (gesellschafts-)politischen Akteur*innen. So betonten beispielsweise die IDOS-Experten Dr. Jörn Grävingholt und Merlin Flaig im Gespräch mit den BMZ-Vertreter*innen Jochen Steinhilber und Bettina Kellermann die Relevanz einer globalen und insbesondere auf die Perspektiven aus Ländern des Globalen Südens gerichtete und kontextualisierte Betrachtung von Fluchtgeschehen. Denn tatsächlich sind vor allem die Länder des Globalen Südens von gewaltsamen Konflikten und Flucht betroffen und der Großteil der Fluchtbewegungen findet innerhalb der Krisenregionen statt.

Dem Forschungsverbund FFVT gehören neben dem IDOS das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), das Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN, Universität Erlangen Nürnberg) und das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS, Universität Osnabrück) an.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne Merlin Flaig (merlin.flaig@idos-research.de) oder besuchen sie die Projektwebsite.

 

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