Fellowship für gefährdeten Forscher

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Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hat in der jüngsten Vergaberunde der Philipp Schwartz-Initiative die Möglichkeit erhalten, eines von insgesamt 26 Philipp Schwartz-Fellowships zu vergeben. Durch diese Mittel kann das DIE voraussichtlich ab Herbst einen gefährdeten Wissenschaftler für 24 Monate einstellen. Es war die erste Vergaberunde, an der das DIE teilgenommen hat. Die Erfolgsquote in dieser Runde lag bei rund 28,6 %.

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Sie ermöglicht es Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland, Fellowships für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscher*innen zu verleihen. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Andrew W. Mellon Foundation, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, den Stifterverband sowie die Stiftung Mercator.

Jedes Jahr werden bis zu 50 Fellowships vergeben. Ausschlaggebend für die Fellowship-Vergabe sind neben der Qualität der Einbindung, der wissenschaftlichen Möglichkeiten und der Qualifikation der Forschenden auch die Perspektiven für einen erfolgreichen beruflichen Neustart in Deutschland.

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