Impuls-Vortrag der DIE-Direktorin über die Auswirkungen globaler Megatrends

Am 10. März veranstaltete das Misereor Hilfswerk einen Online-Fachtag zum Thema „Bolivien – Herausforderungen für die sozial-ökologische Transformation”. Dieser fand im Rahmen der Misereor-Fastenaktion 2021 statt. Inhaltlich standen Fragen zur Neuausrichtung des Zusammenlebens von Mensch, Tier und Umwelt vor dem Hintergrund der momentanen Pandemie im Fokus. Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) trug zu der Konferenz mit einem Impuls-Vortrag zu den Auswirkungen globaler Megatrends auf die deutsche Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit bei. Vertiefend beleuchtete sie die folgenden drei Megatrends: (1) „Ressourcendegradation & Klimawandel“ anhand destruktiver Konkurrenzen zwischen Klein- und Industriefischerei in Westafrika; (2) „soziale Ungleichheiten“ und „geopolitische Machtverschiebungen“ anhand der aktuellen globalen Ungleichheiten in Bezug auf die COVID-19-Impfstoffverteilung zwischen Hoch-, Mittel- und Niedrigeinkommensländern, (3) „zunehmende Tendenzen der Impfstoffdiplomatie und das Unterwandern des multilateralen Koordinationsversuchs durch die Covax-Initiative“ anhand bilateral geschlossener Verträge zwischen Impfstoffproduzenten aus Russland sowie China und Ländern wie Brasilien, Mexiko, Indonesien, aber auch Teilen in Zentralasien und dem kontinentalen Südostasien.

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